Jeder Kirchenaustritt zählt!

Eine unterstützenswerte Aktion der Freidenker:

Volkszählung 2010: Jeder Kirchenaustritt zählt!

Bist du Kirchenmitglied und nicht sicher, warum eigentlich? Jetzt ist der richtige Zeitpunkt auszutreten.

2000 waren 11% der Bevölkerung als konfessionsfrei erfasst.

1990 waren es erst 7% gewesen.

Am 31.12.2010 wird das Bundesamt für Statistik die Register der Gemeindeverwaltungen übernehmen und auswerten.

Eine korrekte Religionsstatistik ist eine wichtige Hilfe gegen die Vereinnahmung durch die Kirchen. Jede Karteileiche stärkt die religiösen Machtansprüche!

Stelle sicher, dass Du als konfessionslos registriert bist!
In den meisten Gemeinden kannst du das auf dem Steuerformular sehen.
Wo keine Kirchensteuer besteht, hast du das Recht, auf der Gemeindeverwaltung zu erfahren, wie Du registriert bist.
Schicke Dein Austrittsschreiben vor dem 31. Oktober 2010 ab!
Nur dann hast Du einigermassen Gewähr, dass die Austrittsbestätigung der Kirche rechtzeitig auf der Gemeindeverwaltung eintrifft.

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Jeder Kirchenaustritt zählt!

Klickenswert 4

Die Schwimmbäder spinnen und setzen auf Granders Zauberwasser.

Die Krebskranken spinnen und setzen auf rechtsnationalistisch verklärten Wunderglauben („Germanische Neue Medizin“).

Christen, Juden und Muslime spinnen gleichermassen. Schön, dass das inzwischen sogar bei Blättern wie 20min angekommen ist.

Die Kirchen spinnen sowieso, weshalb der Mitgliederschwund nur logisch und erfreulich ist. (Auch in Italien)

Nun ja, angesichts all dessen wirkt die Satire von „The onion news“ unter dem Titel „Christian Groups: Biblical Armageddon Must Be Taught Alongside Global Warming“ geradezu unglaubwürdig alltäglich.

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Kirchenfinanzen Special

Spätestens wenn es um die Kirchenfinanzen und Kirchenaustritte geht, dann merkt man, wie wenig ernst es dem Gesetzgeber und den Kirchenfunktionären mit der Trennung von Religion und Staat und mit der Glaubens- und Gewissensfreiheit von nicht-Christen ist. Für mich ist die Verbandelung wirklich haarsträubend.

Nach dem Betrachten nachfolgenden Videos habe ich gerade eine ziemliche Wut im Bauch:

Währenddessen geht eine mutige Freidenkerin in der Schweiz einen Schritt weiter und versucht die Finanzierung von Pfarrern aus den allgemeinen Staatsmitteln zum Fall zu bringen: http://hpd.de/node/9458

Allein im Kanton Zürich machen die Leistungen an die Kirchen aus allgemeinen Staatsmitteln immerhin ein 50 Millionen-Posten im Kantonsbudget aus. Auf Gemeindsebene dürften weitere Leistungen dazu kommen.

Nachfolgend weitere Videos, welche die Brisanz des Themas dokumentieren. Die Berichte beziehen sich zwar auf die Situation in Deutschland, illustrieren das Problem beispielhaft:

Kirchenfinanzen Special